Federweiser Fest in Cochem

Das unsere Weinfahrt just auf den 11.11. fiel,  war ein Zufall, sollte uns aber manch' kostümierte Begegnung bescheren. Los ging es in Brandy so gegen 12 Uhr, zuvor hatte unser Busfahrer Jürgen bereits einen Halt in Södel und Butzbach eingelegt. In Södel galt es die 9 Klickerfreunde, die sich uns tollerweise anschlossen, abzuholen und in Butzbach natürlich die Chefin der Fahrt, Moni samt der Langgönser und Butzbacher. Schön, dass Ihr alle trotz der doch recht kurzfristigen Ausschreibung der Fahrt mit dabei wart. Dies betonte auch Kurt bei seiner Begrüßung...immerhin waren wir 31. Los ging's. Zugegeben, das Wetter bei Abfahrt war optimierungsfähig. Es regnete ohne Unterlass. Dennoch ließen wir uns die Vorfreude nicht verregnen und kosteten von Jürgen's leckerem Wein, den uns zwei selbstlose Einschenker immer wieder nachfüllten. Eine Kleinigkeit zu knabbern durfte natürlich nicht fehlen. Moni hatte frische Brezeln und leckere Würstchen eingekauft, die wir uns munden ließen. Ein Blick nach draußen zeigte noch immer Regen, der fast noch stärker zu sein schien. In Cochem angekommen aber, hatte Petrus doch ein Herz für uns. Der Stadtführer nahm uns direkt am Bus in Empfang und der Regen war versiegt. Peter war ein unterhaltsamer Erzähler und führte uns ein wenig durch Cochem. Er zeigte uns die historischen Überreste des Stadttors, der Stadtmauer, wir gingen stetig ein wenig bergauf, bis wir schließlich einen wunderbaren Blick, wenn auch aus der Ferne, auf das Schloß hatten. Die Kirche hat beeindruckende Glasfenster, die erst von innen betrachtet ihre wahre Pracht entfalteten. Peter zeigte uns auch die Häuser, manchmal Häuschen der Altstadt, wir kamen vorbei an netten Lädchen, Kneipen aus denen Gesang zu hören war (Fasching lässt grüßen) und auch einem Café, das mit ausgestellten Torten lockte. Wir hatten einige Stufen und Steigungen zu bewältigen und die letzte brachte uns direkt zum Schloßkeller, an dem sich Peter von uns verabschiedete. Es erwartete uns ein Gewölbe mit uriger Einrichtung und Federweiser sowie kleinen Brotzeiten. Manche gingen lieber ihrem Kaffee - und vor allem Kuchendrang nach und besuchten das zuvor gesehene Café. Andere erkundeten das Örtchen noch ein wenig, wieder andere eher die Kneipen-Welten. Am frühen Abend kamen wir nach und nach wieder alle zusammen, denn unser Ziel war das Federweiserfest, was in einem großen Zelt stattfand. Dank meisterlicher Überzeugungsarbeit Einzelner hatten wir sogar Tische und Bänke für uns reserviert. So saßen wir trotz bereits gut gefülltem Zelt nahe der Bühne und somit nahe der Livebands. Ich glaube man kann sagen, dass alle  bereits bester Stimmung waren und die Musik, vielleicht auch der leckere Wein, die Stimmung noch weiter forcierte. Es wurde viel gelacht, getanzt und das nicht nur innerhalb unserer Skiclub-Klicker-Truppe. Nein, das Fest war wirklich gut besucht und sowohl an den Tischen als auch an und auf der Tanzfläche kam man ins Gespräch und ließ auch die Tanzbeine gemeinsam schwingen.

Bekanntlich soll man gehen wenn es am schönsten ist, also machten wir uns wie geplant gegen 22Uhr auf den Rückweg. Auch die Heimfahrt war kurzweilig und sehr unterhaltsam. Dank der großzügigen Spenden aller Mitfahrenden konnten wir die Ausgaben für Speis und Trank decken und ein paar Flaschen sind bereits für die nächste Fahrt eingeplant. Dafür möchten wir uns sehr herzlich bei Euch bedanken. Wir hoffen sehr, dass es allen ebenso gut gefallen hat wie uns und wir uns bei der nächsten Fahrt wiedersehen. Wir haben mal das Frühjahr ins Auge gefasst, gerne wieder mit unserem Busfahrer Jürgen. Vorschläge bezüglich des Reiseziels nehmen wir gerne entgegen. Zuletzt nun ein Danke an Moni, es hat alles wunderbar gepasst.

 

Für den Vorstand, Monika R.

 

 

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